Riegel zur Kreuzung: Studentenwohnheim?

markerIdeen und Anregungen

Beschreibung

In der am 26.03. stattgefundenen Informationsveranstaltung wurden erste Ideen für die Bebauung des Sportplatzes vorgestellt, u.a. der Bau eines 4-5 geschossigen Wohngebäudes an der Südseite, die zur Hauptstraße gelegen ist. Erwähnt wurde in diesem Zusammenhang, dass zwar der Lärmschutz durch entsprechende Fenster gesichert werden könne, jedoch offene Balkone oder Loggien nicht empfehlenswert seien und dies eine planerische Herausforderung darstelle.

Der Bau eines Studentenwohnheims an dieser Stelle hätte meiner Meinung nach mehrere Vorteile:
– Studenten bewohnen i.d.R. kleine Einheiten, die nicht notwendigerweise einen Balkon aufweisen müssen, insofern könnte man darauf verzichten
– Studenten besitzen i.d.R. kein Auto, so dass durch diese Bewohner kaum zusätzlicher Verkehr für den Stadtteil angezogen wird
– Sie sind daher mehr als Autobesitzer auf Nahversorgung angewiesen und können so den vor Ort geplanten Einzelhandel stärker unterstützen und im Bestand sichern als Bewohner, die zum Einkaufen nach Eidelstedt oder zum Stellinger Hof fahren
– Studenten tragen zur Durchmischung der neu-Stellinger (dies werden ja vor allem Personen mit eigenem Einkommen und Familien sein) und „Verjüngung“ des Stadtteils bei
– Gerade für Studenten hat sich die Wohnungssituation durch steigende Mieten in Hamburg erheblich verschlechtert, so dass hier ein besonders hoher Bedarf besteht – und Herr Dr. Sevecke hat ja betont, dass die bei der Bebauung soziale Aspekte besonders berücksichtigt werden sollen.

 

Ein Kommentar

  1. Verfasst von Die Neugierige am 1. April 2013 um 12:59

    Die Idee mit dem Studentenwohnheim finde ich sehr gut!

    Zum Thema Lärmschutz fällt mir noch folgendes ein: Könnte man nicht auch eine Lärmschutzwand bauen? So eine richtige Wand z.B., wie ein paar Häuser weiter nähe S-Bahn-Stellingen, nur viel höher. Die sieht zwar nicht so hübsch aus, aber vielleicht kann man sie besser gestalten, z.B. außen groß „Sportverein Stellingen“ dran schreiben, und innen ein paar Kletterhaken befestigen, dann könnte der Sportverein Kletterkurse anbieten. Falls eine frei zugängliche Kletterwand versicherungsrechtlich ein Problem sein sollte könnten die Haken erst ab einer gewissen Höhe angebracht werden, und bei einem Kletterkurs eine Rampe darunter geschoben werden.

    Ich weiß jetzt nicht, wo das Gebäude des Sportvereins hin soll, aber meines Wissens benötigt so etwas keine offenen Balkone und Loggien. Es könnte also auch neben die Straße gebaut werden.

    Und jetzt zu der Neugierigen: Gibt es für die, die nicht dabei sein konnten, irgendwo eine Zusammenfassung der Veranstaltung vom 26.03.? Besonders würde mich interessieren, ob im ersten Bauabschnitt auch Eigentumswohnungen geplant sind, und wenn ja, in welchem Preisbereich (3.000 Euro pro m², 4.000 Euro pro m²?).

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